Die Aufstellungsarbeit

Familienaufstellungen gehen ursprünglich auf Bert Hellinger zurück, sie wurden von Schülern übernommen und variiert und werden von Anwendern weltweit in verschiedener Weise genutzt. Sie zeigen sich heute in mannigfaltigen Weiterentwicklungen und Ausformungen.

Woher weißt Du, was ich fühle?
Aus der Reihe "Was wir noch nicht wissen", BR alpha

Verborgene Dynamiken in Systemen kommen ans Licht und in Bewegung
Familienaufstellungen - oder allgemeiner ausgedrückt - Systemaufstellungen arbeiten mit dem wissenschaftlich nicht leicht erklärbaren Phänomen der Stellvertreterwahrnehmung. Ohne vorher Informationen bekommen zu haben erleben die Stellvertreter von Familienmitgliedern in erstaunlich präziser Weise Gefühle, sprechen Worte oder zeigen sogar Symptome der wirklichen Personen. Dabei kommen oft bisher unbewusste konflikthafte Zusammenhänge ans Licht, aus denen unglückliche Beziehungen und Lebensläufe, schwere Schicksale und Krankheiten verständlich werden. Es wird erfahrbar, wie Familienmitglieder insgeheim in Liebe und Treue miteinander verbunden sind und in wie hohem Maße sie bereit sind, Gesundheit, Leben oder Lebensfülle zu opfern.

Systemische Verstrickungen und ihre Lösung
Unser Leben wird entscheidend mitbestimmt durch die glücklichen oder leidvollen Schicksale unserer Vorfahren. Auch wenn wir von ihnen wenig oder gar nichts wissen, können schwere Schicksale in unserem Familiensystem unser eigenes Leben belasten. Es kann sein, dass wir Leid mittragen, dass wir die Schuld anderer Familienmitglieder übernehmen oder uns zu eigen machen.
Mit dem Familien-Stellen können wir Belastungen aus der Vergangenheit erkennen und Lösungen finden.

Die Veränderung der Aufstellung zur Lösung hin kann erstaunlich heilende Wirkungen für die Einzelnen und ihre Familien haben und ein neues Verhalten im Sinne der Liebe zu sich selbst und den anderen ermöglichen.

Familienaufstellungen sind hilfreich für Menschen

  • die trotz aller Liebe das Zusammenleben in Freundschaft, Partnerschaft und Ehe schwierig erleben
  • die sich Sorgen machen um die seelische, geistige oder körperliche Entwicklung ihrer Kinder
  • die allein leben trotz des Wunsches nach einer Liebesbeziehung
  • die die Beziehungen in ihrer Gegenwarts- oder Herkunftsfamilie trotz bester Absichten als belastend erleben
  • die Klärung suchen bei eigenen seelischen oder körperlichen Störungen oder Krankheiten