Regionaltreffen November 2016

am 18.11.2016 in Erlangen

Zu Beginn des Treffens begrüßte Lorette Purucker die Teilnehmer und bedankte sich bei Klaus Huber, der das Treffen in seinen Arbeitsräumen bei der Raiffeisenbank Erlangen möglich gemacht hatte.

DGfS-Regionalgruppentreffen Bayern-Nord 11/ 2016

Einstimmung

Nach einer Vorstellungs- und Befindlichkeitsrunde (bei der sich neue Vernetzungen ergaben, da zwei Teilnehmer Praxisräume suchen und sich eventuell zusammenschließen), begrüßte Lorette ein neues Mitglied in der DGfS. Danach berichtete sie über die wichtigsten Ergebnisse der letzten Delegiertenversammlung.

Marketing, Vernetzung und Bert Hellinger

Demnach soll ein neues Marketingkonzept erstellt werden, in dem die Überarbeitung der Homepage und eine neue Facebook-Seite eine große Rolle spielen.

Zudem versucht der Vorstand, sich mit anderen Verbänden zu vernetzen, stößt dabei aber immer an die Grenze Bert Hellinger, der bei vielen anderen Verbänden immer noch einen schlechten Ruf besitzt.

Auf dieses Stichwort hin entspann sich eine kleine Diskussion über Bert Hellinger. Klaus Wagner, Friedrich Assländer und andere vertraten die Meinung, dass ein Ausschließen von Bert Hellinger, also Verleugnen der Wurzel, der Methode Systemaufstellung grundsätzlich widerspräche. Diese Grundlagenarbeit und Verbreitung der Methode soll auch weiter gewürdigt werden.

Zugleich sollte man durchaus kritisch mit der persönlichen Arbeitsweise Hellingers umgehen, also die Methode von der Person trennen. Klaus Wagner merkte an, dass der Tenor der Aussagen vieler Aufsteller sei, dass man Hellinger als Grundlagengeber würdige, sich aber von einigen bis vielen seiner Umgehensweisen mit Klienten distanziere.

Es wurde der Wunsch geäußert, dass dies im Verband endgültig diskutiert und dann auch in einer offiziellen Stellungnahme geäußert werden sollte.

Wahl der Regionalsprecher

Nach einer kleinen Pause erfolgte die Wahl der Regionalsprecher. Als Wahlleiter wurde Klaus Huber gewählt. Es gab acht stimmberechtigte DGfS Mitglieder. Die Anwesenden entschieden sich für eine offene Wahl per Handzeichen.

Auf Zuruf wurden als erste Regionalsprecherin Lorette Purucker und als zweiter Regionalsprecher Klaus Wagner vorgeschlagen. Beide wurden jeweils einstimmig, unter Enthaltung ihrer eigenen Stimme, gewählt und somit in ihren Ämtern bestätigt.

Symposium in Bayreuth

Danach schloss sich eine Diskussion über den Ablauf unseres Symposiums am 12.11.17 in Bayreuth an. Zuerst wurde festgestellt, dass es schwierig war, einen bekannten Namen der Aufstellerszene für den Einführungsvortrag zu gewinnen. Friedrich Assländer erklärte sich dafür bereit und schlug das Thema "Aufstellung als Lehrmethode - in den verschiedensten Bereichen" vor.

Lorette berichtete dann, dass uns für die Workshops insgesamt vier Räume zur Verfügung stehen, wir also insgesamt neben dem Einführungsvortrag acht Workshops anbieten könnten. Nach kurzer Diskussion wird sich das Programm in etwa so gestalten.

Es bestand vom letzten Treffen schon eine Sammlung mit Workshop-Themen. Die Mitglieder unserer Regionalgruppe werden nun aufgerufen, eine Kurzfassung ihres Workshops per E-Mail einzureichen. Lorette und Klaus werden dann über die Workshops abschließend entscheiden.

Selbstdarstellung

Klaus Wagner stellte daraufhin eine Idee vor, wie sich die zertifi zierten Mitglieder und die DGfS in den Printmedien besser darstellen könnten. Es wurde beschlossen, die Gestaltungsidee in einen Flyer zu übernehmen und ihn mit dem Symposium zu verbinden.

Aufstellungen und Abschluss

Dann gab es Raum für persönliche Aufstellungen. Die Gruppe wurde geteilt und in zwei Räumen konnten drei Anliegen zu guten Lösungen geführt werden, die danach noch in der Gruppe besprochen wurden.

In der Abschlussrunde äußerten die Teilnehmer, dass sie wie immer mit neuen Impulsen und reich beschenkt nach Hause gehen. Die köstliche Bewirtung trug ebenfalls dazu bei.

Herzlichen Dank, lieber Klaus Huber.

Klaus-Ingbert Wagner
info@zukunftswerkstatt-amberg.de