Leitgedanken der Tagung

ODI et AMO*
und andere Polaritäten in der Aufstellungsarbeit

Wir leben in einer Welt von Gegensätzen, die in allen Räumen unseres Daseins wirken und wir entwickeln und entfalten uns mit und in ihnen. Sie bestehen und erschrecken manchmal in ihrer klaren Kontur, erscheinen uns unvereinbar, aber auch veränderbar und überwindbar.
Die Tagung bietet einen Rahmen für eine intensive Betrachtung dieses Themas, insbesondere in Verbindung mit der Aufstellungsarbeit, die in hoch konzentriertem und zutiefst entspanntem Hinschauen, in einem tiefgreifenden Bewusstwerden, Erkennen und Anerkennen Neues entfalten lässt.
Die Referenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Angebote zu ausgewählten Polaritäten und daraus entstehenden Fragen zu machen: Welche Lösungswege zeigen sich in der Aufstellungsarbeit? Welche Erkenntnisse und Haltungen sind unabhängig davon hilfreich? Kann überhaupt die Sehnsucht nach Harmonie und Vollständigkeit befriedigt werden? Wie wirkt jeder Einzelne mit seinen in ihm vorhandenen speziellen Polaritäten im (therapeutischen) Geschehen?
Im künstlerischen Bereich sind Gegensätze erwünscht. Sie gestalten ein Kunstwerk lebendig, wirkungsvoll und ausdrucksstark. Angebote aus Fotografie, Klang, Rhythmus, Gesang und Tanz machen das Zusammenspiel der Polaritäten erfahrbar und bieten einen Gegenpol zur intellektuellen, geistigen-emotionalen Auseinandersetzung.

Lisa Böhm
Organisation

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*Ich hasse und ich liebe