Entwicklung

Die Entwicklung der Aufstellungsarbeit

Im Jahre 2004 wurde die Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) als Mitgliederverband gegründet. Sie entstand aus der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Systemische Lösungen nach Bert Hellinger (IAG), die als gemeinnütziger Verein 1996 im Vereinsregister Wiesloch eingetragen wurde. Obwohl Bert Hellinger der Begründer der Arbeit mit Familienaufstellungen war, beteiligte er sich nicht mehr an der Umwandlung in den DGfS Mitgliederverein.

Die DGfS ist ein fachübergreifender gemeinnütziger Verein zur Qualitätssicherung und Forschung in der Aufstellungsarbeit. Sie fördert eine verantwortliche Praxis im Umgang mit der Methode der Systemaufstellungen und entwickelt transparente Qualitätskriterien für Systemaufsteller, für Lehrende/Lehrtherapeuten/Lehrtrainer und für Weiterbildungen in Systemaufstellungen.

Im November 2015 wurden die Ethikrichtlinien im Leitungsgremium der DGfS einstimmig verabschiedet, eine Ombudsstelle wird bereits seit vielen Jahren betrieben. Die DGfS führt eine Datenbank über wissenschaftliche Forschungsarbeiten zur Aufstellungsarbeit und Datenbanken wie:  Anerkannte Systemaufsteller (DGfS), Anerkannte Lehrende (DGfS) und Weiterbildner mit anerkannten Weiterbildungen in Systemaufstellungen (DGfS).

Die DGfS vertritt die Interessen einer Vielzahl von MitgliederInnen mit unterschiedlichen beruflichen, philosophischen und methodischen Schwerpunkten. Die DGfS steht mit anderen nationalen und internationalen Verbänden wie Infosyon, Syst und ÖfS in engem Kontakt.
Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit der ISCA (International Systemic Constellations Association).

Das verbindende Element in der Vielfalt der Aufstellungslandschaft ist vor allem die Methode des Aufstellens selbst. Hierzu gehören der auf das Wesentliche schauende phänomenologische Ansatz, die Orientierung auf Zukunft und Lösungen sowie das versöhnende „Anerkennen, was ist“ als eine Voraussetzung dafür, das Trennende in der Seele und in den Beziehungen zu überwinden.

In dem „Handbuch Qualität in der Aufstellungsleitung“ führen Birgit Theresa Koch und Dieter Dicke in dem Artikel „Der Zauber des Anfangs und die Mühen der Ebene“ umfangreich die Geschichte der Aufstellungsarbeit aus.