Hinweis für Abonennten

Lieber Leser,
über die Veränderungen in Struktur und Personal unseres Herausgebers, der „Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen“, haben wir in unserer letzten Ausgabe ausführlich berichtet.

Jetzt wird auch unsere Zeitschrift umgestaltet und aufgefrischt. Unter Auffrischen verstehen wir,
unser Engagement zu verstärken, mehr praxisnahe Berichte, Gespräche und Interviews, interdisziplinäre Diskussion und Austausch mit anderen Wissensbereichen zu publizieren.

Schon in diesem Heft stellen wir Ihnen ein neues Projekt vor. Birgit Theresa Koch hat mit einer Reihe von Interviews mit Therapeuten, Beratern oder Theoretikern begonnen, die das systemische Denken und Handeln weiterentwickelt haben und die auch bedeutend für die Aufstellungsarbeit sind.
Sie nennt dieses Vorhaben „Berührungspunkte: systemisch“.

Frisches Engagement braucht mehr „Manpower“ und vor allem von der Seite der Autoren her mehr
Mut, Artikel einzureichen. Da gibt es natürlich eine Schwellenangst. Doch vielleicht finden wir da Unterstützer, die Schülern oder Kollegen Mut machen, über diese Schwelle zu schreiten. Als Beispiel führen wir den Beitrag von Erika Gollor in dieser Ausgabe an. Auch unsere Redaktion wird über eine Schwelle gehen: Sie wird Zuwachs bekommen, möglicherweise werden wir an der Organisationsstruktur etwas ändern, vielleicht gibt es auch Abschiede. Doch darüber berichten wir in der nächsten Ausgabe.

Das Format unserer Zeitschrift wird im nächsten Jahr handtaschentauglich und bekommt damit mehr das Wesen eines Buches. Das ist wirklich ein großer Schritt, und wir leiten damit eine neue Ära ein. Zu dieser Neuerung gehört die Aktualisierung unserer Homepage www.praxis-der-systemaufstellung.de.
Im allgemein zugänglichen Bereich dieser Website können beispielsweise Videoclips die schon erwähnten Interviews ergänzen. Oder Einblick geben in Tagungen, Vorträge und weitere Veranstaltungen. In diesem Bereich werden auch Beiträge veröffentlicht, die wir ergänzend zu speziellen Artikeln im Heft unseren Lesern zur Verfügung stellen wollen.

Als Beispiel: In dieser Ausgabe werden wir Aleida Assmanns Vortrag „Die Grenze zwischen Lebenden und Toten.
Zur Vorgeschichte der Aufstellungspraxis im Medium der Literatur“ veröffentlichen und außerdem alle auf unserem Symposium im Juli 2012 in Seeon gehaltenen Vorträge von Aleida und Jan Assmann in voller Länge auf unserer Homepage zugänglich machen. Wir bedauern es sehr, dass wir keine Videoaufnahmen von dieser besonderen
Veranstaltung in Seeon zeigen können.

Die DGfS-Mitglieder und die Abonnenten der „Praxis der Systemaufstellung“ haben ab 2013 die Möglichkeit, gratis alle bisher veröffentlichten Beiträge einzusehen und zu privaten Zwecken zu verwenden.
Der Hauptpunkt „Register“ in unserer Website gibt jetzt schon auf 95 Seiten reichhaltige Auskunft über vorliegende Artikel.

Wir hoffen sehr, dass Sie sich mit uns auf die „neue Praxis“ freuen und uns weiterhin unterstützen.
Für Ihr bisheriges Vertrauen bedanken wir uns im Namen der Redaktion ganz herzlich.

Wilfried De Philipp und Jakob Robert Schneider